Vakuumlecküberwachung für doppelwandige Lagertanks
Höchste Umwelt- und Anlagensicherheit für doppelwandige Tankcontainer
Beim Umgang mit wassergefährdenden Medien wie Diesel, Benzin oder Kerosin duldet die Anlagensicherheit keine Kompromisse. Eine Vakuumlecküberwachung gilt heute als das zuverlässigste Verfahren, um Leckagen an Tankanlagen frühzeitig und fehlerfrei zu erkennen.
Als international agierender Tankhersteller setzt die Krampitz Tanksystem GmbH konsequent auf dieses System. Im Gegensatz zu einfachen Flüssigkeitsmeldern bietet eine vakuumgestützte Überwachung ein Höchstmaß an Prävention. Sie verhindert proaktiv, dass Kraftstoffe unbemerkt in die Umwelt gelangen oder Wasser in das gelagerte Medium eindringt.
Funktion des Vakuum-Leckanzeigers:
So funktioniert das Prinzip Unterdruck
Das technische Fundament aller Krampitz-Tanksysteme bildet ein doppelwandiger Aufbau aus robustem Stahl. Vor die tragende Außenwand wird in einem präzisen, geringen Abstand eine zweite Innenwand eingeschweißt. Der dadurch entstehende Zwischenraum wird als Überwachungsraum genutzt.
Die exakte Funktion des Vakuum-Leckanzeigers basiert auf einem permanenten, künstlich erzeugten Vakuum:
- Unterdruck-Erzeugung: Eine integrierte Vakuumpumpe saugt die Luft aus dem Überwachungsraum ab, bis ein definierter Betriebsdruck erreicht ist.
- Permanente Überwachung: Die Messeinheit kontrolliert diesen Zustand fortlaufend.
- Alarmierung bei Druckabfall: Tritt ein Leck in der Außen- oder Innenwand auf, strömt Luft oder Medium nach. Das Vakuum bricht zusammen. Das System registriert den Druckabfall sofort und löst einen optischen sowie akustischen Alarm aus.
Vakuumleckanzeiger statt Flüssigkeitsmelder:
Warum dieses System überlegen ist
Auf dem Markt existieren verschiedene Methoden zur Schadenserkennung. Der direkte Vergleich zeigt jedoch deutliche Unterschiede in puncto Verlässlichkeit. Ein elektronischer Vakuumleckanzeiger bietet signifikante Vorteile gegenüber konventionellen Flüssigkeits-Leckagemeldern:
- 100 % Erkennungsrate: Während Flüssigkeitsmelder oft erst reagieren, wenn bereits beträchtliche Mengen Kraftstoff ausgetreten sind, schlägt die Vakuumüberwachung bei der kleinsten Undichtigkeit sofort Alarm.
- Eigensicherheit der Anlage: Das System überwacht sich selbst. Ein Defekt am Leckanzeiger oder eine Unterbrechung der Saugleitung führt automatisch zu einer Störungsmeldung.
- Doppelseitiger Schutz: Es wird sowohl die Dichtheit des Innentanks (Schutz vor Kraftstoffverlust) als auch des Außentanks (Schutz vor eindringendem Grundwasser oder Regen) parallel und rund um die Uhr überwacht.
Ein detaillierter Vergleich der beiden Verfahren findet sich im Fachbeitrag Vakuumleckanzeiger statt Flüssigkeitsmelder auf unserer Webseite.
Integration in Krampitz-Systeme:
Vom Lagertank bis zur Containertankstelle
Krampitz integriert die Vakuumtechnik nahtlos in das gesamte Produktportfolio. Sowohl stationäre Lagertankcontainer als auch voll ausgestattete, schlüsselfertige Containertankstellen verfügen serienmäßig über diese wasserrechtlich vorgeschriebene Sicherheitsausstattung.
Dabei kommen je nach Einsatzzweck und Infrastruktur unterschiedliche Systemkomponenten zum Einsatz:
- Elektronische Leckanzeiger (z. B. Typ LAZ-04/1): Diese Geräte erzeugen ein konstantes, aktives Vakuum. Sie sind für doppelwandige Tanks mit einem festen 230-V-Netzanschluss konzipiert und bieten potentialfreie Kontakte zur direkten Aufschaltung an übergeordnete Gebäudeleittechnik oder SPS-Zentralsteuerungen.
- Statischer Leckanzeiger: Für autarke Tankanlagen oder Transportmodule ohne permanenten Stromanschluss wird das Vakuum im Überwachungsraum einmalig mittels einer externen Pumpe aufgebaut und vakuumfest verriegelt. Ein mechanisches Zeigerinstrument visualisiert den sicheren Betriebszustand vor Ort.
Jedes verbaute Leckwarngerät wird geschützt und leicht zugänglich in einer speziell dafür vorgesehenen, verschließbaren Funktionsnische an der Stirnseite des Tankcontainers untergebracht.
Umweltschutz und Rechtssicherheit nach AwSV
Die Errichtung und der Betrieb von Tankanlagen unterliegen in Deutschland den strengen Auflagen der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV). Durch das umfassende Tankcontainer-Sicherheitskonzept von Krampitz, das auf doppelwandigem Stahl und zertifizierter Vakuumüberwachung basiert, erfüllen Betreiber alle gesetzlichen Umweltauflagen vollumfänglich.
Da ein Kraftstoffaustritt durch die zweifache Barriere und die permanente Überwachung physikalisch nahezu ausgeschlossen ist, entfällt bei oberirdischer Aufstellung in den allermeisten Fällen der aufwendige und teure Bau von separaten Betonauffangwannen. Das beschleunigt Genehmigungsverfahren und reduziert die Erschließungskosten am Aufstellort drastisch.














